vater agamemnons und des menelaos

Nach der Ermordung seines Vaters durch Aigisthos floh er mit seinem älteren Bruder Agamemnon aus Mykene nach Sparta, wo er sich mit Tyndareos’ Tochter Helena vermählte und durch sie Erbe dieses Staates wurde. Wie dem auch sei, Pleisthenes war offensichtlich ein bekannter Name, bekannt als Mitglied der Familie Agamemnons, bloß sein Platz im Stammbaum war und ist nicht eindeutig geklärt. Sohn von Asarja und Vater von Ahitub. Nach der Geburt setzte sie Aigisthos aus, aber Atreus ließ seinen vermeindlichen Sohn ausforschen und zog ihn auf. Schwer aufseufzend begann der Völkerfürst Agamemnon, Haltend die Hand Menelaos; es seufzten umher die Genossen: 155 . Pleisthenes wird aber festgenommen und hingerichtet (oder von Atreus selbst getötet), denn Atreus glaubt, Pleisthenes sei ein Sohn des Thyestes – s. Euripides Fragment Pleisthenes. Schließlich spricht ja nicht Aigisthos (der davon erzählt) oder Thyestes selbst, sondern der Dichter Aischylos. die Thronfolge von Mykene aus der Ilias – weggelassen werden mußte. daß über viele Inseln er herrsche und über ganz Argos. Pelops siegte und erlangte damit die Herrschaft – siehe Euripides Fragment Oinomaos. Jahrhunderte später brachte Aischylos das Drama Agamemnon auf die Bühne – und uns Späteren ein wenig Licht in die verzwickte Familiengeschichte der Atriden. Bei der Erlangung der Herrschaft in Mykene war anscheinend ein goldener Widder ausschlaggebend: der Besitz eins solch außergewöhnlichen Tiers sollte den künftigen König bestimmen, lautete eine Weissagung. Die eine glaubwürdige Erklärung liefert uns der Geschichtsschreiber Thukydides : [...] denn da Eurystheus in Attika gegen die Herakliden fiel und vor seinem Auszug Mykene und das Reich seinem Verwandten Atreus, dem Bruder seiner Mutter, anvertraut hatte (der damals gerade seinen Vater meiden mußte wegen des Mordes an Chrysippos), da hätten die Mykener [...] freiwillig den Atreus [...] zu ihrem König gemacht, und so sei Pelops’ Geschlecht gestiegen, das des Perseus gesunken. Erbauer des Labyrinths von Kreta, Vater von Ikaros. Die friedliche Thronfolge von Atreus auf Thyestes und dem auf Agamemnon, die uns Homer erzählt hat, ist allerdings höchst fraglich geworden. Atreus hatte die Kinder seines Bruders abgeschlachtet und (unkenntlich) zubereitet – vgl. Pelops’ Geschichte kennt man aus der 1. Aber wo sollten wir ihn einreihen? So ist im Falle Orestes’, dem Sohn des Agamemnon, bloß der Racheakt, die Bestrafung (in Form der Verfolgung durch die Erinnyen) und der Freispruch von Bedeutung. Ein kleines Problem ist noch die Frage, weshalb Atreus (und später Agamemnon) nicht Herrscher von Pisa sind, sondern am anderen Ende der Peloponnes, nämlich im Nordosten, regieren. Dass Tantalos gegen die Götter frevelte und dafür bestraft wurde, ist weit weniger bedeutsam als der Umstand, dass Frevler bestraft werden – gleich ob zu Lebzeiten oder im Jenseits. Ein Name ist diesbezüglich interessant: Pelops. –, vielmehr ist er eine Feststellung: eine Familie, die zu solchen Gewalttaten fähig ist und sie auch ausführt, kann nur verflucht sein und es wäre besser, der ganze Stamm ginge nun zugrunde, damit nicht noch mehr passiert oder anderen als Beispiel dient. Der Dichter spricht sich dort gegen die üble Nachrede aus, Tantalos hätte seinen Sohn Pelops zerstückelt und den Göttern als Speise vorgesetzt. Agamemnon und Menelaos. — Thukydides: Peloponnesischer Krieg 1,9. Griechische Sagengestalt, älteste Tochter des Agamemnon und der Klytämnestra. Sie haben Theben genommen, obwohl mit geringerem Kriegsvolk und gegen eine Mauer, die starker war, als zur Zeit der Sieben. Troja ist ein US-amerikanischer Spielfilm des deutschen Regisseurs Wolfgang Petersen aus dem Jahre 2004.